Lieblingsstücke

Gastspiel 02

Ich habe Besuch… 🙂 …so ist das am Sonntag : Kaffee, Kuchen und Besuch…

Ich freue mich sehr das Svenja von „my favourite things“ heute hier als Erste ein „Gastspiel“ gibt und eines Ihrer Lieblingsstücke zeigt.

Vielen Dank, liebe Svenja!

Nun bleibt mir nur noch zu schreiben :

Vorhang auf … und viel Spaß !

Recycling-Briefumschläge

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Wer schreibt heutzutage noch Briefe? Ich jedenfalls nicht, bis vor kurzem, als mir die Idee für dieses kleine Recycling-Projekt kam. Wir leben im Zeitalter von Facebook und Whatsapp, sind mit Google und E-Mails schreiben groß geworden.
Ich erinnere mich jedoch noch an meine Kindheit und frühe Jugend, als ich noch zwei Brieffreundinnen hatte. Es hat einfach etwas Besonderes, unverhofft einen Brief mit netten Worten im Briefkasten zu haben, ganz anders als die Schnelllebigkeit der digitalen Nachrichten. Einen Brief zu bekommen ist fast so, als würde man Post aus einer längst vergessenen, geheimnisvollen, vergangenen Zeit bekommen.
Aber nun zum Thema. Lieblingsstücke. Vor ein paar Wochen habe ich beim Aufräumen und Ausmisten mehrere große Papiertüten gefunden. Fräulein Verpeil hatte mal wieder die Einkaufs-Stofftasche vergessen und musste sich vom Verkäufer eine Tüte geben lassen. Nicht gut für die Umwelt 😦
Also habe ich mir überlegt, was man aus diesen alten Papiertüten machen könnte. Ganz klar: Briefumschläge!

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Was man dafür braucht:
Papiertüten, je größer, umso besser
Schere, Kleber, Bleistift
Eventuell festen Karton für die Schablonen
Einen alten Briefumschlag
Papier für das Inlay, ich habe alte Landkarten verwendet
  1. Papiertüten an einer Seite aufschneiden, Boden und Tragelaschen wegschnibbeln.
  2. Alten Briefumschlag vorsichtig auseinanderfalten, sodass man ihn als Vorlage benutzen kann. Wenn die Kanten sehr fest kleben und sich schlecht lösen lassen, kann man den Umschlag ein bisschen befeuchten, dann lässt sich der Kleber meistens leichter lösen.
  3. Ich habe dann als Zwischenschritt noch eine Schablone des Briefumschlages aus festem Karton angefertigt, damit geht das Aufzeichnen viel leichter.
  4. Die Vorlage auf die aufgeschnittenen Papiertüten legen und den Umriss nachfahren, so oft, wie er auf die Papiertütenstücke passt.
  5. Die fertigen Umschläge zusammenfalten und an den betreffenden Kanten zusammenkleben.
  6. Für das Inlay habe ich nochmal eine seperate Schablone gemacht, indem ich einen fertigen Umschlag aufgeklappt habe, den Umriss auf dem Schablonen-Karton nachgefahren, und an jeder Kante 1 cm weniger genommen habe (das Inlay muss ja ein bisschen kleiner sein als der Umschlag selbst).
  7. Die Inlays aufzeichnen, ausschneiden und in die Umschläge stecken. Man kann sie noch mit ein bisschen Kleber an den Kanten fixieren.

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Noch ein paar Tipps:
Die Umschläge sehen schöner aus, wenn man die bedruckte Seite der Papiertüte nach innen schauen lässt. Muss ja nicht gleich jeder wissen, dass man bei dubiosen Textilunternehmen aus Irland einkaufen war, die mit P anfangen.
Man kann theoretisch jedes Papier für die Umschläge nehmen, muss aber aufpassen, dass es nicht zu farbig und gemustert ist. Die Post hat was Farbe und Musterung von Postumschlägen angeht, ihre eigenen Richtlinien und verlangt dann gegebenenfalls mehr Porto.
Wenn die Papiertüten sehr zerknittert sind, einfach auf niedriger Stufe bügeln. Wenn nötig, die Dampffunktion einsetzen, damit wird das Papier wieder schön glatt.
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4 thoughts on “Gastspiel 02”

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