Allgemein, Lieblingsstücke

Die Qual der Wahl… oder: Warum es bei uns nur noch Mittagessen aus dem Glas gibt

Ich weiß ja nicht wie es bei euch mit der täglichen Entscheidung für das Mittagessen aussieht… Ich bin da manchmal ziemlich einfallslos… 😦

Mit der Idee für >>die Wunschgläser ist dann auch die Idee für das „Mittagessen aus dem Glas“ entstanden…

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Ihr benötigt:

Ein Glas mit Deckel, 28 Zettel, 28 Loom-Bands oder andere kleine Gummibänder, einen Stift, Euer Kochbuch und 28 Ideen für ein Mittagessen


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So haben wir es gemacht:

Wir haben gemeinsam 28 Ideen für ein Mittagessen gesammelt und sie einzeln auf die Zettel geschrieben und eingerollt. Nun haben wir für 4 Wochen unser Mittagessen geplant 🙂 Wir nehmen jeden Tag einen Zettel aus dem Glas und was auf dem Zettel steht wird am nächsten Tag gekocht… Wenn es mal für zwei Tage reicht machen wir halt einen Tag Pause oder wenn die Reste verbraucht werden müssen wird am nächsten Tag ein Reste-Essen gekocht und erst für den übernächsten Tag wieder ein Zettel gezogen. Ganz einfach… und unkompliziert… ❤

Schön daran ist, das auch alle Lieblingsgerichte von Fräulein „Nicht-Mehr-Klein“ mit im Glas sind und es keine Diskussion mehr darum geben muss wann es denn wieder eins ihrer Lieblingsgerichte gibt…irgendwann wird ja eins gezogen 🙂

Wenn wir nun neue Gerichte ausprobieren wollen kommt einfach ein Zettel mit dem Gericht mit ins Glas und irgendwann ist es dann dran… So schiebe ich schiebt man das Ausprobieren nicht mehr auf die „lange Bank“.

Die gezogenen Zettel sammeln wir in einem Extra-Glas und wenn unser „Mittagessen im Glas“ leer ist kommen sie alle wieder hinein 🙂 Natürlich kann man dann auch einmal aussortieren und Neues hinzufügen.


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Das Glas habe ich schon vor einiger Zeit selber verziert und nun hat es eine gute Verwendung gefunden.

Wer ein Glas so ähnlich verzieren möchte benötigt:

Acrylfarbe in Weiß und Gold, Pinsel und Schwamm, Herz- und Kreisschablone, etwas Naturbast

So habe ich es gemacht:

Den Deckel habe ich mit einem Pinsel einmal mit Gold gestrichen, trocknen lassen, dann mit einem Borstenpinsel mit viel Geduld ganz regelmäßig eine zweite Schicht Gold aufgetupft. Dann sieht die Oberfläche nach dem Trocknen wie auf dem Bild oben aus.

Mit einer Herzschablone habe ich dann zum Schluß ein weißes Herz mit einem Schwamm aufgetupft.

Auf dem Glas habe ich zunächst eine Kreisschablone mit Tesa befestigt und dann mit einem Schwamm weiße Farbe aufgetupft, trocknen lassen und dann habe ich eine zweite Schicht aufgetupft.

Mit der Herzschablone habe ich nach dem Trocknen mit dem Schwamm ein Herz in goldener Farbe aufgetupft. Wer möchte nimmt sich dann nach dem Trocknen noch einmal den Schwamm mit ein ganz bißchen goldener Farbe und tupft ganz vorsichtig auf das Weiß noch einen Hauch Gold.

Der letzte Handgriff ist dann mit Naturbast eine Schleife um das Glas zu binden … und fertig ist das Glas ❤


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Die Farbe ist natürlich nur Deko… und hält einem Abwasch nicht stand. Man kann aber leicht feucht drüber wischen ohne das die Farbe abgeht. Für diesen Zweck also völlig ausreichend …


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Ich wünsche Euch viel Spaß mit dieser Idee und lasst es mich wissen, wenn es bei Euch ab jetzt auch nur noch „Mittagessen im Glas“ gibt. Ich würde mich freuen!

Wir lesen uns. Bis dann! ❤

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7 thoughts on “Die Qual der Wahl… oder: Warum es bei uns nur noch Mittagessen aus dem Glas gibt”

    1. Bitte ❤

      Die Aussicht nur noch ca. alle 4 Wochen über das tägliche Mittagessen nachzudenken macht mir richtig gute Laune… 🙂 … und Diskussionen über Lieblingsgerichte sind auch passe… ich ärgere mich ein bißchen, das ich nicht schon früher auf die Idee gekommen bin… meine Nerven hätten sich an so manchen Tagen gefreut… 🙂

      LG Stefanie

      Gefällt 1 Person

  1. Gute Idee. Wie machst du das organisationstechnisch mit den Einkäufen? Geht man dann nicht zwangsläufig öfter los? (Interessiert mich, weil einkaufen mit meinem 4jährigen momentan echt abenteuerlich ist und ich darum versuche, es auf möglichst wenig zu reduzieren.)

    Gefällt 1 Person

    1. Ich habe ein gewisses Repertoire immer in größeren Mengen zuhause… Mehl, Nudeln, Grieß, Reis… ich habe auch immer bestimmte Konserven und Gläser mehrfach da, die wir häufiger verwenden, sowie Kartoffeln, Zwiebeln, Äpfel, Eier und Milch, geriebenen Käse, Quark, Sahne und natürlich Gewürze… dann benötige ich tatsächlich in den allermeisten Fällen nur ein paar frische Sachen, die ich auf einem sowieso zu erledigenden Weg kurz mitnehme und kaufe dann einmal die Woche oder seltener „für den Vorratsschrank“ ein… dann ist wieder alles ausreichend da. Ich hoffe ich konnte Dir damit helfen. LG Stefanie

      Gefällt 2 Personen

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