Allgemein, diy, gekochtes, Lieblingsstücke

Ei, Ei … Eierlikör {Lieblingsstück aus der Küche}

Im vorherigen Beitrag habe ich es bereits erwähnt: Zu Ostern habe ich auch Eierlikör verschenkt. Das Rezept möchte ich hier mit Euch teilen.

Das Rezept ergibt ca. 750-800ml Eierlikör. Wenn Du das Rezept anklickst, öffnet sich eine Datei, die Du auf deinem PC abspeichern kannst.

Außer den Zutaten habe ich noch saubere, sehr heiß ausgewaschene Flaschen bereitgestellt und für die ausgekratzte Vanilleschote Zucker und Gläser herausgesucht um selber Vanillezucker herzustellen.

 

Als Erstes werden die Eier durch ein feines Sieb passiert. Wie Ihr sehen könnt war mein Sieb nicht ganz soooo fein. Es hat trotzdem geklappt.

Dann habe ich die Vanilleschote ausgekratzt und mit der Schote noch schnell Vanillezucker hergestellt.

Hierfür die Schote in 3 Teile schneiden und 3 kleine Gläser mit etwas Zucker füllen.

Die Teile der Vanillschote in die Gläser geben und mit Zucker bedecken. Die Gläser verschliessen und nach ca. einer Woche die Vanilleschote entfernen.

Ich finde auch das ist -nett verpackt- ein schnelles, einfaches und nettes Mitbringsel aus der Küche.

Aber nun weiter mit dem Eierlikör…

Die passierten Eidotter, der Puderzucker und die Vanille werden gemixt, gemixt und gemixt… 🙂 bis die Masse schön cremig und luftig wird.

Dann werden der Alkohol und die steif geschlagene Sahne untergerührt und der superleckere frische Eierlikör erst einmal probiert… mmmmhhhh !

Bei mir ergab das Rezept 3 Flaschen zu je 250ml und einen kleinen Rest… der nicht lange da war 🙂 2 Flaschen wurden eingepackt und verschenkt und die 3. Flasche wurde beim Osterbrunch als Sauce zum Nachtisch verspeist…

Durch die geschlagene Sahne, die wieder zusammengefallen ist, waren die Flaschen nach 2 Tagen nicht mehr vollständig gefüllt. Um das zu verhindern würde ich beim nächsten Mal die Sahne ungeschlagen dazugeben. Kräftiges Schütteln vor dem Verzehr ergibt dann vielleicht trotzdem einen leicht cremigen Eierlikör.  Man kann Eierlikör natürlich auch zu anderen Gelegenheiten als Ostern verschenken. Wenn der oder die Beschenkte Eierlikör gerne mag, ist es sicher immer gern als kleines Geschenk gesehen.

Bei festlichen Gelegenheiten kann man, so wie ich,  Eierlikör auch als besondere Sauce über Vanilleeis oder über roter Grütze gemeinsam mit geschlagener Sahne servieren.

Nun ist Ostermontag und ich habe freiiiiiiiii … die Sonne scheint und mein Hund will unbedingt vor die Tür. Ich glaube ich schnappe mir jetzt meinen Fotoapparat und meinen Hund und bin dann erst mal wech …

Wir lesen uns ❤ …bis bald!

Stefanie

 


Alle gezeigten Produkte gibt es auch in anderen Ausführungen und von anderen Herstellern. Ich habe keine persönlichen Vorteile davon, das ich die Produkte hier zeige.


 

 

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Quittenkompott {Lieblingsstücke}

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Die Quitte ist eine Herausforderung… nicht leicht zu schälen und noch schwieriger zu zerschneiden. Daher ist sie wohl auch eher eine vergessene Frucht. In meinen Augen völlig zu Unrecht. Der Geschmack ist besonders und einfach leeeeeeeeeecker.

In meinem Garten steht ein Quittenbaum, ein kleiner Quittenbaum… der gibt jedoch (noch) nicht viele Quitten her. Dieses Jahr hatte ich das große Glück, das mir jemand einen Sack voll Quitten geschenkt hat. Als Erstes habe ich daraus Quittenkompott gekocht.

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Zutaten:

1kg vorbereitete Quitten (geschält, entkernt und geachtelt oder grob gewürfelt)

1 1/2  kleine Zimtstangen

4  ganze Nelken

250g Zucker

Saft von einer halben Zitrone

Wasser

 

… und natürlich Gläser… bei mir waren es bei 1kg Quitten 3 größere Gläser für Tomatensauce, sowie1 großes und ein kleines Marmeladenglas. Da ich nur benutzte Gläser wiederverwende, weiß ich oft nicht den genauen Inhalt… ich hoffe Ihr könnt Euch trotzdem etwas orientieren.

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Zubereitung:

Die vorbereiteten Quitten werden gemeinsam mit dem Zitronensaft, Zucker und Gewürzen in einen Topf gegeben.

Nun werden die Quitten mit Wasser aufgegossen bis sie gut bedeckt sind und ca. 20 Minuten gekocht. (Behaltet sie dabei im Blick und kontrolliert ab und zu ob sie schon gar sind. )

Wenn die Quitten gar sind werden sie abgeschöpft und heiß in die vorbereiteten Gläser gefüllt. Der Saft wird nun noch einmal aufgekocht und über die Quitten in die Gläser gefüllt. Die Gläser werden verschlossen und für 1-2 Minuten auf den Kopf gestellt.

quittenkomp.2Schon habt Ihr ein leckeres Dessert… der Kompott schmeckt zum Beispiel gut zu Vanilleeis, Pancakes oder Waffeln.

Aus Quitten kann man auch Gelee, Chutney oder Marmelade kochen, Likör machen oder eine Spezialität selber machen: Quittenbrot

Ich habe Euch >>hier mal den Chefkoch verlinkt…. 🙂

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Viel Spaß beim Nachkochen. Übrigens: Quitten gibt es meist auch auf dem Wochenmarkt bei kleineren regionalen Händlern.

Wir lesen uns ❤ …Bis dann!

Stefanie

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Bratapfelmarmelade {Lieblingsstücke}

bratapfel.titelDiese Marmelade ist etwas für Schleckermäulchen, die gerne etwas Besonderes auf dem Sonntagsbrötchen mögen… ❤


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   Die Zutaten


1kg      vorbereitete Äpfel (gewaschen, geschält, entkernt und grob gewürfelt)

200g   24 Stunden bedeckt in Rum eingelegte Rosinen

80g      in der Pfanne ohne Fett geröstete gehobelte Mandeln

1 Tl      gemahlenen Zimt

700g   Gelierzucker 2:1

1/2 Tasse Wasser

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Die Zubereitung


Die vorbereiteten Apfelstücke werden zusammen mit dem Wasser und dem Gelierzucker in einen ausreichend großen Topf gegeben und zum Kochen gebracht.

Wenn die Masse zu köcheln beginnt, gibt man die Rum-Rosinen und den Zimt hinzu. Nach ein paar Minuten sprudelndem Kochen werden die gerösteten Mandeln hinzugegeben und alles einen Moment weitergekocht.

Nun macht man eine Gelierprobe und nimmt den Topf von der Kochplatte. Mit einem Gegenstand zerdrückt man nun die größeren Apfelstücke etwas, damit man die Marmelade später auch auf einem Brötchen essen kann.

Ich habe in meinem Fall einen hohen Porzellanbecher zum Zerdrücken genommen. Ein Kartoffelstampfer tut es ansonsten sicher auch… Der Pürierstab kommt hier nicht zum Einsatz, da die einzelnen Bestandteile erhalten bleiben sollen.

Anschließend lässt man die Marmelade noch einmal kurz kräftig sprudelnd aufkochen und füllt sie sofort heiß in bereitgestellte Gläser. Die Gläser für ein paar Minuten auf den Kopf stellen und dann bleibt mir nur noch zu sagen …

GUTEN APPETIT !

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Wir lesen uns ❤ … Bis dann!

Stefanie

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Von Italien, Brombeeren und leckerem Essen… {Wochenendgeplauder}

Es ist Wochenende und wir – Fräulein „Nicht-Mehr-Klein“ und ich – haben etwas mehr Zeit als in der Woche… hier liegt seit einiger Zeit ein italienisches Kochbuch herum aus dem wir Rezepte probieren wollen, denn Fräulein „Nicht-Mehr-Klein“ hat ihr große Liebe für Italien, die Lebensart und das Essen entdeckt. Alles was mit Italien zu tun hat versetzt sie in freudiges Entzücken… und das obwohl ich diesem Land noch nie viel Aufmerksamkeit gewidmet habe und ehrlich gesagt auch recht wenig über Italien weiß…

Nach ausgiebigem studieren der Rezepte haben wir uns für dieses Wochenende auf „Dolce di ricotta fritta“ (Ricotta-Bällchen) und „Omelette alle verdure“ (Gemüse-Omelette) geeinigt. Das Gemüse-Omelette ist heute abend dran… die Ricotta-Bällchen wurden schon verspeist… 🙂 leeeeeeeeeeecker !


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Zutaten für die Ricotta-Bällchen :

2 Eier

250g Ricotta

2-3 El Mehl

500ml (Oliven-)Öl

Puderzucker


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Zubereitung:

Eier trennen, Eiweiß steif schlagen. Das Eigelb mit dem Ricotta und dem Mehl gut verrühren. Nun den Eischnee vorsichtig unterheben. Das Öl in einem kleinen Topf auf ca. 180 Grad erhitzen und mit 2 Löffeln Bällchen abstechen und vorsichtig ins Öl gleiten lassen. Die Bällchen von beiden Seiten goldbraun fritieren, mit einer Schaumkelle aus dem Topf heben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Auf einem Teller anrichten und mit Puderzucker bestäuben. Heiß/warm servieren. In unserem Fall auf Brombeergrütze. Es geht aber auch mit angedickten Sauerkirschen oder einfach Honig.


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Die Brombeergrütze habe ich mit einem Rest von Brombeeren gekocht, die ich Donnerstag im Knick gesammelt habe. Wenn ich daran denke tun mir die Hände und Arme wieder weh… 🙂 Warum wachsen zwischen den Brombeeren eigentlich soviele Brennesseln und wieso muß ausgerechnet ich immer in die Dornen greifen, wenn ich einen Ast zur Seite biegen möchte ??? 🙂

Naja, zurück zu der Grütze. Die Brombeeren habe ich in einem kleinen Topf mit einem kleinen „Schubs“ Wasser aufgesetzt. Als die Brombeeren köchelten habe ich nach Geschmack gesüßt und das Ganze schließlich mit etwas Weichweizengriess angedickt. Fertig ❤


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Ich wünsche Euch einen schönen Restsonntag und einen guten Start in die neue Woche. Lasst es Euch gutgehen !

Wir lesen uns ❤ …Bis dann !

Stefanie