Mit dem Fahrrad um den Kellersee {Unterwegs in Schleswig-Holstein}

 

Am letzten Wochenende sind wir mit dem Fahrrad auf Entdeckertour gefahren… Dafür bin ich mit dem Zug und dem Fahrrad nach Eutin gefahren. Von dort haben wir zunächst auf der Strecke der „Städtchen-Tour“ Eutin in (nord-)westlicher Richtung verlassen um den Kellersee zu umrunden. Es empfiehlt sich den Kellersee so herum zu umrunden, da es sonst einige Berge zu überwinden gilt. ( Die „Städtchen-Tour“ ist eine von mehreren Radtouren zwischen Plön und Eutin. Eine entsprechende Karte erhält man vor Ort in der Tourist-Info für 1€)

Nachdem wir dann auf einem Feldweg einen Wald passiert haben, kamen wir in Malente an.

Dort haben wir im „Bootshaus am Dieksee“ gegessen. Ja, richtig gelesen …am Dieksee… denn Malente liegt sowohl am Dieksee, wie auch am Kellersee.

Neben einem traumhaften Ausblick gab es bodenständige einfache Küche mit Fisch, saisonal gerade Spargelgerichte und für meinen Geschmack suuuperleckere Bratkartoffeln, die in meinem Fall heiß den Tisch erreichten. Die Preise blieben im Rahmen, waren aber nicht besonders preiswert.

Wir haben den Ort in Richtung Eutin verlassen und sind dann auf der Hauptstrasse noch innerhalb des Ortes einem Wegweiser nach links gefolgt auf dem so etwas wie „Wanderweg um den Kellersee“ stand.

Wir haben dort schliesslich Malente entlang des Kellersees verlassen. Der Weg ist Teil des Europäischen Fernwanderweges und tatsächlich eher zum Wandern geeignet, kann aber mit dem Fahrrad passiert werden.

Unterwegs kamen wir irgendwo zwischen Malente und Eutin direkt an den Kellersee. Dort gab es eine Liegewiese und die Möglichkeit zu baden. Wir haben die Stelle für eine längere Pause in der Waagerechten genutzt… 🙂 

Zum Schluß haben wir noch den Marktplatz in Eutin besucht und ein Eis gegessen. Am letzten Wochenende war gerade das Bluesfestival und wir haben noch einen Augenblick Musik gehört bevor es mit dem Zug zurück in Richtung Heimat ging.

Wir lesen uns ❤ …bis bald!

Stefanie

Die Qual der Wahl… oder: Warum es bei uns nur noch Mittagessen aus dem Glas gibt

Ich weiß ja nicht wie es bei euch mit der täglichen Entscheidung für das Mittagessen aussieht… Ich bin da manchmal ziemlich einfallslos… 😦

Mit der Idee für >>die Wunschgläser ist dann auch die Idee für das „Mittagessen aus dem Glas“ entstanden…

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Ihr benötigt:

Ein Glas mit Deckel, 28 Zettel, 28 Loom-Bands oder andere kleine Gummibänder, einen Stift, Euer Kochbuch und 28 Ideen für ein Mittagessen


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So haben wir es gemacht:

Wir haben gemeinsam 28 Ideen für ein Mittagessen gesammelt und sie einzeln auf die Zettel geschrieben und eingerollt. Nun haben wir für 4 Wochen unser Mittagessen geplant 🙂 Wir nehmen jeden Tag einen Zettel aus dem Glas und was auf dem Zettel steht wird am nächsten Tag gekocht… Wenn es mal für zwei Tage reicht machen wir halt einen Tag Pause oder wenn die Reste verbraucht werden müssen wird am nächsten Tag ein Reste-Essen gekocht und erst für den übernächsten Tag wieder ein Zettel gezogen. Ganz einfach… und unkompliziert… ❤

Schön daran ist, das auch alle Lieblingsgerichte von Fräulein „Nicht-Mehr-Klein“ mit im Glas sind und es keine Diskussion mehr darum geben muss wann es denn wieder eins ihrer Lieblingsgerichte gibt…irgendwann wird ja eins gezogen 🙂

Wenn wir nun neue Gerichte ausprobieren wollen kommt einfach ein Zettel mit dem Gericht mit ins Glas und irgendwann ist es dann dran… So schiebe ich schiebt man das Ausprobieren nicht mehr auf die „lange Bank“.

Die gezogenen Zettel sammeln wir in einem Extra-Glas und wenn unser „Mittagessen im Glas“ leer ist kommen sie alle wieder hinein 🙂 Natürlich kann man dann auch einmal aussortieren und Neues hinzufügen.


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Das Glas habe ich schon vor einiger Zeit selber verziert und nun hat es eine gute Verwendung gefunden.

Wer ein Glas so ähnlich verzieren möchte benötigt:

Acrylfarbe in Weiß und Gold, Pinsel und Schwamm, Herz- und Kreisschablone, etwas Naturbast

So habe ich es gemacht:

Den Deckel habe ich mit einem Pinsel einmal mit Gold gestrichen, trocknen lassen, dann mit einem Borstenpinsel mit viel Geduld ganz regelmäßig eine zweite Schicht Gold aufgetupft. Dann sieht die Oberfläche nach dem Trocknen wie auf dem Bild oben aus.

Mit einer Herzschablone habe ich dann zum Schluß ein weißes Herz mit einem Schwamm aufgetupft.

Auf dem Glas habe ich zunächst eine Kreisschablone mit Tesa befestigt und dann mit einem Schwamm weiße Farbe aufgetupft, trocknen lassen und dann habe ich eine zweite Schicht aufgetupft.

Mit der Herzschablone habe ich nach dem Trocknen mit dem Schwamm ein Herz in goldener Farbe aufgetupft. Wer möchte nimmt sich dann nach dem Trocknen noch einmal den Schwamm mit ein ganz bißchen goldener Farbe und tupft ganz vorsichtig auf das Weiß noch einen Hauch Gold.

Der letzte Handgriff ist dann mit Naturbast eine Schleife um das Glas zu binden … und fertig ist das Glas ❤


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Die Farbe ist natürlich nur Deko… und hält einem Abwasch nicht stand. Man kann aber leicht feucht drüber wischen ohne das die Farbe abgeht. Für diesen Zweck also völlig ausreichend …


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Ich wünsche Euch viel Spaß mit dieser Idee und lasst es mich wissen, wenn es bei Euch ab jetzt auch nur noch „Mittagessen im Glas“ gibt. Ich würde mich freuen!

Wir lesen uns. Bis dann! ❤